Mittwoch, 13. Januar 2016

Rezension - Arya & Finn: Im Sonnenlicht


Titel: Arya & Finn: Im Sonnenlicht
Reihe: Chroniken von Maljonar 1
Autor: Lisa Rosenbecker
Seiten: 380
Preis: 14.90 € (Softcover)
Altersempfehlung: ab 13 Jahre (meine Empfehlung)
Arya hat ihre Zukunft als Leibwächterin klar vor Augen: Sie will ihrer Freundin Elena um jeden Preis zur Seite stehen. Schon seit vielen Jahren bereitet sie sich darauf vor und nimmt sogar ihre verhasste Gabe in Kauf, die ein gut behütetes Geheimnis ist. Ebenso wie Elenas wahre Herkunft.
Aus diesem Grund lässt sich Arya auf eine Reise ein, bei der sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit der Zukunft konfrontiert wird. Denn ihr Reisegefährte Finn weckt unbekannte Gefühle in ihr.
Doch während Arya versucht auf ihr Herz zu hören, kristallisiert sich eine Bedrohung für das gesamte Königreich heraus, der sich die Gefährten am Ende gemeinsam stellen müssen.

Die Feuerbestattung begann mit dem ersten Sonnenstrahl des Tages.

Arya ist die mutige Protagonistin der Geschichte. Sie gibt alles, um ihrer Freundin Elena zur Seite stehen zu können und sie und das Geheimnis um Elenas Identität zu schützen. Dabei verdrängt sie ihre inneren Dämonen. Im Laufe der Reise macht sie eine authentische Entwicklung durch, in der sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellt und diese zu akzeptieren lernt. Dabei präsentiert sie sich als schlagfertige und selbstbewusste Person, die trotz ihrer äußeren Härte Schwäche zeigen kann.

Finn ist Aryas Konterpart, der sprücheklopfende Charmeur, der Streuner, der sich und seine wunderlichen Freunde mit halblegalen Transportdiensten über Wasser hält. Er glaubt, sich und die Welt zu kennen - und muss auf der Reise und vor allem durch Arya lernen, dass er doch noch nicht alles gesehen hat.

Alle Figuren, auch Aryas und Finns Reisegefährten (Aryas beste Freundin Elena und Finns Freunde, der Koch Bero und der kleine Ilias), sind charakterlich sehr gut ausgearbeitet und verhalten sich ihrem Muster entsprechend. Trotzdem habe ich zu allen nie ganz den Zugang gefunden.

Zu Anfang des Buches "entführt" nicht nur Elena ihre beste Freundin Arya auf eine Reise durch Maljonar, sondern nimmt auch den Leser mit in ein Königreich, das zwischen Intrigen, Politik und Magie den besten Weg für Land und Leute sucht.

Mitten hinein gerät die Reisegesellschaft um Elena, deren geplante Entdeckungsreise zu einem Abenteuer wird, an dessen Ende ein bisher unbekannter Feind wartet. Im Vordergrund steht die Entwicklung von Arya und Finn und natürlich ihrer Beziehung zueinander. 
Wer Gut und wer Böse ist, wird klar definiert.
Der Schreibstil kommt nicht so lockerflockig daher, wirkt bedachter und versucht, sich dem mittelalterlich anmutenden Maljonar anzupassen. Dadurch hat sich das Buch am Ende bei der Aufdeckung des Feindes etwas gezogen.

Insgesamt werden nicht alle Geheimnisse aufgedeckt, eins wird für eine geplante Fortsetzung namens "Ilias und Mai: Wie Tag und Nacht" aufgehoben.

Fazit: Solide Fantasygeschichte mit lesenswerter Charakterentwicklung

Ich bedanke mich beim Drachenmond Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Grad zu unkreativ für einen Abschiedssatz ist
MissDuncelbunt.

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