Montag, 14. Dezember 2015

Rezension - The Third Twin

C.J.  Omololu - The Third Twin
Titel: The Third Twin
Reihe: Einzelband
Autor: C.J. Omololou
Seiten: 400
Preis: 9.99 € (Taschenbuch)
Altersempfehlung: ab 13 Jahre (Empfehlung des Verlags)
Ihr imaginärer Drilling Alicia begleitet Lexie und ihre eineiigge Zwillingsschwester Ava schon seit ihrer Kindheit. Heute, als Teenager, geben sich die Beiden bei Dates gerne mal als Alicia aus. Ein Spiel mit dem Feuer ... Als zwei von Alicias Dates brutal ermordet werden, deuten die DNA-Spuren auf Lexie und Ava hin. Lexie bleibt nicht viel Zeit, um die Wahrheit herauszufinden. Denn jetzt ist auch ihr bester Freund Zane in Gefahr.

Wer Alicia ist, muss sich an drei Regeln halten: immer den Diamantanhänger tragen, nie mit einem Jungen schlafen, und nach fünf Dates sind diese Jungen Geschichte, egal, wie sexy sie sind.

Dunkel, düster, mystisch und geheimnisvoll - das Cover erweckt den passenden Eindruck zur Story. Das Mädchen, das im I verschwindet, unterstreicht den Inhalt super.

Eineiige Zwillinge gelten ja auch in ihrem Charakter recht ähnlich. Mit Lexi (eigentlich Alexa) und Ava gelingt es dem Autor jedoch, zwei individuelle Personen zu kreieren. Die zurückhaltende, vernünftige Lexi ist der Stolz ihres standfordstudierten Adoptivvaters, während Ava sich am liebsten um gar nichts Sorgen macht, solange nicht ihr Spaß in Gefahr ist. Vereint werden Ava und Lexi durch eine tiefe Zwillingsschwesterverbundenheit, die sie in der Not immer zueinander stehen lässt – und durch Alicia. Die ausgedachte dritte Schwester dient seit der Kindheit als Alibi: Damals für die verschwundenen Kekse, nun für Dates und heiße Kerle. Alicia ist ein schillerndes Partymädchen, das sich nichts sagen lässt. Und dann sterben nach und nach die Jungen, mit denen sie ausgeht.

Mir gefiel sowohl die Individualität der beiden Mädchen als auch die Entwicklung ihrer Beziehung zueinander, als sich die Situation immer weiter zuspitzte. Plötzlich waren sich sowohl Lexi als auch Ava nicht mehr sicher, ob sie einander vertrauen können. Der Konflikt zwischen „Sie ist meine Schwester!“ und „Wer soll es sonst gewesen sein?“ wurde sehr anschaulich dargestellt und trug zusätzlich zum Spannungsaufbau bei.

Ein sehr fesselnder Schreibstil gestaltet das Versteckspiel mit der mysteriösen „Alicia“ zu einem spannenden Leseerlebnis. Sympathische Protagonisten spielen die Hauptrolle neben eindimensionalen Nebenfiguren. Die Idee war gut ausgearbeitet.
Die Morde an sich geraten neben den ganzen Verdächtigungen, dem Schwesternkonflikt und  den dezenten Andeutungen einer Liebesgeschichte etwas in den Hintergrund, was mich persönlich aber nicht gestört hat.
Einziger Makel war das irgendwie... abstruse Ende. Mir persönlich wäre kein besserer Weg eingefallen, um die Geschichte zum Abschluss zu bringen, trotzdem wirkte die Auflösung um „Alicia“ nicht ganz rund. Abgesehen davon konnte mich das Buch jedoch sehr überzeugen.


Fazit: Lesenswert für Leute, die gern ein bisschen Spannung haben  

Ich bedanke mich bei Randomhouse (cbt) und bei Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Weihnachtstee trinken geht
MissDuncelbunt.

Kommentare:

  1. Das ... irritiert mich jetzt. xD
    Die Idee und der Klappentext klingen unheimlich cool und nach einer Psychostory, und jetzt überlege ich, dieses Buch lesen zu wollen. xD

    ♥♥♥

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