Dienstag, 8. Dezember 2015

Rezension - Blut aus Silber

Blut aus Silber
Titel: Blut aus Silber
Reihe: Das Scharlachrote Imperium 1
Autor: Alex Marshall (Pseudonym eines bekannten Autors)
Seiten: 864
Preis: 19.99 € (Klappbroschur)
Altersempfehlung: ab 14 Jahre (Empfehlung des Verlags)
Mit »Blut aus Silber« beginnt eines der größten Fantasy-Abenteuer unserer Zeit: Sie gewann jede Schlacht. Sie war die bedeutendste Kriegerin ihrer Zeit - doch seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, und Zosia will alles andere als wieder zu kämpfen. Als sie erneut zur Waffe greifen muss, um die Schatten der Vergangenheit zu besiegen, beginnt ein Kampf gegen dunkle Intrigen, falsche Verbündete und grausame Armeen, der die Welt erschüttern wird. Denn ihre Freunde werden zu Feinden, und die Vergangenheit ruht nie ... »Blut aus Silber«, das Fantasy-Debüt des amerikanischen Autors Alex Marshall, eroberte den US-Buchmarkt gleich nach Erscheinen im Sturm.

Alles verlief so schön nach Plan.

Das Cover überzeugt mit brutaler Schlichtheit. Die scharfkantige Krone aus Bergen und Stadt mit den Blutspritzern vermittelt einen ziemlich guten Eindruck von der Grundstimmung des Buches.

Es gibt sehr viele Charaktere, die alle ihre eigene Hintergrundgeschichte haben. Weil auch aus vielen verschiedenen Sichten erzählt wird und ich die Handlungsmotive nicht immer nachvollziehen konnte, gelang es mir nicht, Zugang zu den Figuren zu finden, was schade um die komplexen Hintergrundgeschichten war. 

Hut ab vor dieser detailreichen und gut ausgearbeiteten Welt! Der Autor hat wirklich eine Fantasywelt nach allen Regeln der Kunst kreiert, mit legendären Helden, finsteren Machenschaften und fantastischen Elementen.
Allerdings konnte diese Welt leider nicht richtig beim Leser ankommen - einerseits, weil es keine Karte gab, und andererseits, weil man sich alle Informationen über Geografie, Politik, Bevölkerung usw. mühsam selbst zusammenkratzen musste. Die teilweise doch recht schwer aussprechbaren Namen und die schiere Fülle an Ereignissen und Personen machten das Lesen nicht eben leichter.

Insgesamt kam es mir vor, als würde ich einen zweiten Teil lesen, wobei sich Band 1 mit den Abenteuern der jungen Zosia beschäftigt hätte. Leider war dem nicht so. Potenzial hat der geheimnisvolle Autor hinter dem Pseudonym "Alex Marshall" auf jeden Fall. Jetzt muss es nur noch genutzt werden.

Fazit: Schade um die interessante Welt.


Ich bedanke mich beim Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Das Bedürfnis nach leichterer Kost hat
MissDuncelbunt.

Kommentare:

  1. Kann ich so unterschreiben :-)
    Mich würde ja interessieren, wer sich dahinter versteck.
    LG

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    1. Mich auch... wie das Buch wohl in den USA angekommen ist?

      LG

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  2. Klingt irgendwie ... nicht überzeugend. xD Der Klappentext hatte mich eigentlich schon angesprochen, dennoch war ich noch skeptisch, und ... na ja. Fehlender Zugang ist schon irgendwie blöd. ^^

    Ich wünsche dir noch eine schöne, weihnachtliche Woche! ♥♥♥

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    1. Ich kann auch nicht behaupten, dass es mich besonders mitgerissen hat :\ Wie gesagt, es tut mir um die Welt verdammt leid.

      Liebe Grüße ♥♥♥

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Danke für deinen Kommentar ♥