Donnerstag, 22. Oktober 2015

Rezension - Thalam: Die Hüter der Erde

Titel: Thalam: Die Hüter der Erde
Reihe: Fortsetzung unklar
Autor: Gabriele Ennemann
Seiten: 336
Preis: 19,90 €
Altersempfehlung: ab 10 Jahre (Empfehlung d.es Verlags)
Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ...

Ich stand hoch über Thalam auf dem Felsen Ehlion und blickte auf die stürmische See, die unter mir wogte.

Das Cover ist in düstergrünen Farben gehalten und fasst einige Elemente der Welt Thalam zusammenzufassen. Die Feen wirken meiner Meinung nach zwar etwas deplatziert, weil sie eben nicht düster und auch für die Geschichte nicht übermäßig relevant sind. Aber insgesamt passt das Cover und wirkt in sich stimmig.

Gidion ist ein 15-jähriger Bewohner Thalams, der seit einem Jahr die Schule der Schwertkunst besucht und davon träumt, ein Held zu sein. Als er tatsächlich die Möglichkeit für ein Abenteuer bekommt, zeigt sich, dass er wie geschaffen für das Heldendasein ist – er ist mutig, hat ein reines Herz und ist überdies Mitglied der Aventgarde, die Thalam beschützen soll. Trotzdem wird er nicht als Übermensch mit Superkräften präsentiert, aus jugendlichem Leichtsinn und Unwissen macht auch er Fehler und dadurch wurde er eine angenehme Hauptperson.

Charakterlich ähnlich heldenhaft aufgestellt waren seine drei Mitstreiter Levinor (dessen Namen ich mir nicht merken konnte), Leona und Dawn. Sie waren nicht besonders tiefgründig in ihren Schwächen, trotzdem hatte jede Figur ihren eigenen, individuellen Charakter.  

Die Geschichte wirkt vom Stil her wie eine Erzählung, eine Heldengeschichte für Lagerfeuerabende. Daher störte es überhaupt nicht, dass die Charaktere stellenweise etwas flach blieben. Die strikte Gut-Böse-Unterteilung und Unstimmigkeiten bei der Vermittlung der Weltbesonderheiten erschwerten mir zwar den Anfang, aber nachdem die Startschwierigkeiten überwunden waren und ich mich an den ungewöhnlichen Stil gewöhnt hatte, wurde ich in die mit unverbrauchten Ideen garnierte Welt gesogen und konnte das Buch in einem Rutsch weglesen.

Fazit: gute Mischung aus Bekanntem und erfrischend Unverbrauchtem
Ich bedanke mich bei Riverfield für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Langsam wieder ins Selberschreiben reinkommt
MissDuncelbunt.

Kommentare:

  1. Ich wollte gerade anmerken, dass der Preis wieder so hoch ist, dann hab ich auf der Verlagsseite gesehen, dass die denn jetzt auf knappe (immer noch nicht billige) 20€ gesenkt haben. xD
    Alles in allem klingt dieses Buch zwar ganz interessant, reizt mich aber nicht direkt. ^^

    Liebe Grüße ♥♥♥

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    1. Hey, danke für den Hinweis! Als ich die Rezi getippt hab, wars noch höher :x
      Naja, vielleicht hast du ja irgendwann mal Geld, Zeit und Lust übrig xD

      Liebe Grüße ♥♥♥

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Danke für deinen Kommentar ♥