Samstag, 24. Oktober 2015

Rezension - Kings & Fools 2: Verstörende Träume


Titel: Verstörende Träume
Reihe: Kings & Fools 2
Autor: Natalie Matt & Silas Mattias
Seiten: 224
Preis: 9.99 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahre (Empfehlung d.es Verlags)
Eine verbotene Liebe.
Ein Plan, der im Verborgenen wächst.
Neun Internatsschüler, ein geheimer Zirkel.
Estelle will nur eins: weg! Weg von Favilla, weg von den Visionen, die sie heimsuchen. Sie traut schon lange niemandem mehr. Denn eins ist sicher: Auch ihre Mitschüler haben dunkle Geheimnisse.

Jede Zeitverzögerung, jedes Geräusch, jede unerwartete Bewegung könnte ich mit dem Leben bezahlen.

Das nun ausgerechnet ein "typisches" Internatsgebäude im Hintergrund abgebildet wird, finde ich irgendwie... seltsam. Denn Favilla ist nun vom Äußeren her definitiv kein typisches Internat. Ansonsten immer noch sehr düster. 

Estelle ist ebenfalls eine Schülerin des Internats. Wie Lucas will sie nur weg aus Favilla. Sie handelt dementsprechend nachvollziehbar, aber weil sie gleichzeitig auch ihren Mitschülern gegenüber nicht zum kompletten A*** wird, ist sie auch dem Leser sympathischer als es Lucas zuweilen ist. Dieser begegnet einem nun als Nebencharakter.
Estelle selbst erschien mir weniger oberflächlich als Lucas in Band 1, die Nebencharaktere bleiben jedoch weiterhin nichts als genannte Namen.

Dieses Mal wusste ich, worauf ich mich einlasse. Trotzdem konnte mich die Story wieder nicht wirklich fesseln. Mir kommt die Reihe vor wie eine GoT-Version einer typischen Internatsgeschichte, was meiner Meinung nach nicht der Altersgruppe "ab 14 Jahren" entspricht. Ab 11 oder 12 fände ich der Geschichte gerechter.
Durch den Sichtwechsel lernte man auch andere Perspektiven kennen, jedoch wusste der Leser an manchen Stellen mehr als Estelle, was sich im Bezug auf Lucas mehr als einmal ungünstig erwies. Manchmal hat der Leser die Situation einfach besser verstanden als Estelle, weil ihr wichtige Informationen fehlten.

Bezogen auf die Charaktere fand definitiv eine Verbesserung zum Vorband statt und auch über die Welt an sich erfährt man ein bisschen mehr. Doch auch wenn der Cliffhanger wirklich verdammt gut gesetzt war, beende ich die Reihe an dieser Stelle, da sie nicht meinen Geschmack trifft.

Fazit: geeignet für junge Liebhaber von Internatsgeschichten mit düsterem Touch

Ich bedanke mich bei Oetinger 34 für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Gerade viel viiiel Spaß am Lesen hat
MissDuncelbunt.

Kommentare:

  1. Hey,
    bin mir noch unsicher,ob ich weiter lesen werden. Fühle mich auch etwas zu alt dafür.
    LG
    Tanja

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    1. Hey :)
      Hab grad fix bei deiner Rezi vorbeigeguckt. Vielleicht könnte man es als "Game of Thrones" fürs jüngere Publikum bezeichnen? :x
      Also wenn du weiter liest, bin ich auf deine Meinung gespannt, aber ich werds nicht tun :D

      LG :)

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    2. Wäre auf jeden Fall ne besser Bezeichnung als " Epischer als Game of Thrones" :-D
      Und zum Thema Junk Food, genau :-) Ich finde "schnell und unnahrhaft "sehr treffend. Es ist sehr schnell gelesen, aber vom Inhalt her eher arm, wenn man es gelesen hat bleibt nicht viel...
      Lg

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    3. Die Einstufung von Büchern als Junk Food muss ich mir definitiv merken :D

      Lg :)

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