Montag, 19. Oktober 2015

Rezension - E.J. und das Drachenmal

Titel: E.J. und das Drachenmal
Reihe: Fortsetzung unklar
Autor: Anika Oeschger
Seiten: 304
Preis: 19,90 €
Altersempfehlung: ab 12 Jahre (Empfehlung d.es Verlags)
Merkwürdige Veränderungen an ihrem Körper werfen die 16-jährige Emilia Jane, die sich lieber nur E. J. nennen lässt, aus der Bahn. Nachdem sie mit ihrer Familie von Schottland nach Zürich gezogen ist, hat sie sich gerade erst an das gewöhnt, was die Pubertät mit ihr anstellt. Aber ein blauer Ausfluss, wo keiner sein sollte, und Hitzewallungen, die so heiß werden können, dass ihre Bettdecke Brandflecken bekommt, sind ein ganz anderes Kaliber als Pickel und Mitesser. Als sich dann auch noch ein unerklärlicher Ausschlag über ihren ganzen Körper ausbreitet, landet sie in der Quarantänestation der Stadtklinik. Schon bald stellt E. J. fest, dass sie eine Gezeichnete ist, Trägerin des Drachenmals, das ihr einerseits ungeahnte Fähigkeiten und Kräfte verleiht, aber gleichzeitig einen ihr unbekannten Feind aus den Tiefen einer längst vergessenen Epoche auf den Plan ruft. Das dunkle Etwas, das ihr nach dem Leben trachtet, kommt rasend schnell näher und scheint unbesiegbar zu sein ... 

Grelles Licht lässt meine Augen förmlich explodieren, die Kopfschmerzen sind unerträglich.

Das Cover gibt mit mystischem Dunkelgrün und dezenten Schuppenmustern einen Hinweis auf die Story, das Mädchengesicht erscheint jedoch nicht sonderlich innovativ. Wenigstens passt ihr Äußeres zu E.J.

Emilia Jane, die sich selbst lieber E.J. nennt, begegnet einem als typischer Teenager. Bei ihr dreht sich alles um Jungs, Make-Up und Klamotten, sie hat innerhalb der ersten 100 Seiten was mit drei Typen (nacheinander, zum Glück) und verhält sich oft sehr oberflächlich und selbstsüchtig.  Dadurch machte sie sich bei mir nicht sonderlich sympathisch. Im Laufe des Buches verschiebt sich ihr Interessenfeld und sie konzentriert sich mehr auf die magischen Kräfte und die damit einhergehenden Gefahren, die plötzlich auftauchen. Ihr Charakter veränderte sich dadurch jedoch kaum und ich wurde während des ganzen Buches nicht mit ihr warm.
Die Nebencharaktere waren mir viel zu platt. Die Vertreterin des Elementes Erde war ruhig,  die des Feuers selbstbewusst etc. Hier hat mir die Tiefe gefehlt.

Leider war mir auch die Geschichte an sich zu oberflächlich. Nach dreißig Seiten Alltagsbeschreibung passiert plötzlich ganz viel magischer Kram, ganz zufällig sind sowohl die Auserwählten als auch der Böse an einer Schule, es wird viel trainiert und gefragt und dann kommt der epische Showdown mit much Magic und Drama. Die ganze Sache ließ sich relativ gut weglesen, aber Spannung kam wegen vieler bedienter Klischees und stereotyper Beschreibungen kaum auf.

Fazit: Von eventuellen innovativen Ideen, die hinter der Magie der Drachenmale stecken, kriegt man leider kaum etwas mit.

Ich bedanke mich bei Riverfield für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Sich am liebsten wie E.J. magisch regenerieren würde
MissDuncelbunt.

Kommentare:

  1. Klingt nicht sonderlich vielversprechend. ^^ Wobei ich den Preis von 25€ auch recht krass finde, rechtfertigt sich der irgendwie? xD

    Eine schöne Woche! ♥♥♥

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    1. Ich glaube, der Preis hängt damit zusammen, dass es ein kleiner, neuer Verlag ist, und der irgendwie halbwegs im Plus bleiben muss :x

      Liebe Grüße ♥♥♥

      Hast du nicht jetzt Ferien? :D

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  2. Ich habe das Buch auch gelesen, die Rezi erscheint aber erst. Gegeben habe ich 3,4 Sterne, ich mag die Idee! An der Umsetzung hatte ich etwas zu bemängeln und auch die Nebencharakter sind mir zu oberflächlich....
    Liebe Grüße
    Janine

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    1. Hey :)
      Ja, die Mängelpunkte hatte ich unter anderem ja auch. Ob es eine Fortsetzung geben wird, ist auch noch unklar.

      Liebe Grüße :)

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Danke für deinen Kommentar ♥