Mittwoch, 11. Februar 2015

Duncelbunte Gedanken - Schokoladengeister

@ Büchernerd: Das war so ein Fall mit den Erwartungen :'D
Hab leider zwei Tage zu spät beschlossen, das Buch weiter zu lesen ^^


Titel: Schokoladengeister

Reihe: Einzelband
Autor: Jael McHenry
Buchverlag: Diana Verlag
Preis: 9.95€ (Taschenbuch)
Altersempfehlung: ab 14 Jahre (meine Empfehlung)


Ginny Selvaggios Leidenschaft ist das Kochen. Bei dem Duft von schmelzender Schokolade fühlt sich die junge Frau geborgen. Das Leben außerhalb ihrer heimeligen Küche hingegen macht ihr oft Angst, denn sie leidet an einer leichten Form des Autismus. Als ihre Eltern bei einem tragischen Unfall sterben, bricht Ginnys wohlbehütete Welt zusammen. Doch zugleich entdeckt sie, dass eine ganz besondere Begabung in ihr schlummert: Indem sie die Rezepte ihrer verstorbenen Liebsten nachkocht, kann sie deren Geister heraufbeschwören. Und dies bleibt nicht die einzige Magie: Im Schutz ihrer geliebten Küche lässt Ginny den jungen Witwer David in ihr Leben, mit dem sie bald eine zarte Freundschaft verbindet. Quelle

Ich weiß nicht genau, wann ich das letzte Mal ein Buch abgebrochen habe oder ob das überhaupt schon mal vorkam. In meinem Regal stehen sogar zwei Bücher, die ich nicht mochte, aber trotzdem zweimal gelesen habe, weil ich den Büchern eine zweite Chance geben wollte. Aber bei dem Buch habe ich mich gefragt, wofür ich mich eigentlich da durch quäle, wenn ich doch Bücher lesen kann, an denen ich mehr Spaß habe. 
Kurz und knapp - ich habe das Buch abgebrochen. Beziehungsweise habe ich die ersten 50 Seiten gelesen, die letzten 20 Seiten und noch ein paar in der Mitte.

Eigentlich dachte ich, das Buch wird ganz putzig. Das Cover ist supersüß und bei dem Klappentext dachte ich mir: "Klingt nach netter Charakterentwicklung mit ein bisschen Übersinnlichkeit." 
Pustekuchen. Vielleicht. Denn Ginny ging mir auf den ersten Seiten schon ganz schön auf den Keks. Autismus, meinetwegen. Aber trotzdem kann man einen Charakter doch wenigstens ein bisschen so darstellen, dass man ihn mag. Aber Ginny konnte einfach keine Sympathiepunkte damit sammeln, dass sie bei der Beerdigung ihrer Eltern rumrennt wie ein aufgescheuchtes Huhn, sich verhält wie eine störrische Vierjährige (erwähnte ich, dass sie über 20 ist?) und sich letztendlich im Schrank versteckt. Würde die Sache mit dem Autismus nicht im Klappentext stehen, würde man es einfach nicht mitkriegen, weil weder Ginnys Umfeld noch Ginny selbst in irgendeiner Weise darauf zu sprechen kommt. Gerade Verwandte, die sie lange nicht gesehen haben, könnten sich doch ein bisschen darauf berufen, um Ginnys ungewöhnliches Verhalten zu erklären. 

Das alles nur, um zu sagen, dass Ginny mir am Anfang schon den Spaß am Lesen genommen hat. Das am Ende alles gut wird, verrät schon das Cover und das Stück, das ich in der Mitte gelesen habe, konnte mich auch nicht recht überzeugen :\


Gerade irgendwie in Winterdepressionen versinkt
MissDuncelbunt.

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