Dienstag, 8. Oktober 2013

Rezension - Isola

Ich bin nicht schuld daran, dass die letzten Tage keine Posts kamen :'D
Das Internet war kaputt (das sage ich jetzt zum gefühlt zehnten Mal).
Ich will ja nicht sagen, dass das gut war...
Aber ich bin mit plotten vorangekommen xD

Was habt ihr denn so die letzten un-duncelbunten Tage gemacht?


Titel: Isola
Reihe: Einzelband
Autor: Isabel Abedi
Verlag: Arena Verlag
Seiten: 328
Preis: 7,99
Altersempfehlung: 14 - 17 Jahre (Empfehlung des Herstellers)


Der erfolgreiche Regisseur Quint Tempelhoff startet ein Projekt, bei dem er zwölf Jugendliche auf einer ehemalige Gefängnis-Insel filmt. Die Jugendlichen bekommen dabei neue "Inselnamen" und können sein wer sie sind oder sein wollen.
Joy Reichert alias Vera ist eine der Jugendlichen, die mitmacht, weil sie ihre Schwester Esperança finden will.
Auf der Insel erwartet die Jugendlichen zuerst das Paradies. Ein Spiel, bei dem ein "Mörder" seine "Opfer" am Handgelenk berührt und sie von der Insel führt, sorgt für ständige Anspannung. Als einer der Jugendlichen stirbt,  wird aus dem Spiel Ernst und langsam müssen



Joy Richter alias Vera ist die Hauptperson dieses Buches. Mit ihr hatte ich so meine Probleme, da sie keine Eigenschaften besitzt, die sich mit meinen decken würden und daher konnte ich mich kaum in sie hineinversetzen. Objektiv gesehen ist Vera ein in sich schlüssiger Charakter, der den Situationen entsprechend logisch und nachvollziehbar handelt. Die Hoffnung und der Glaube an ihre Schwester macht sie sympathisch.
Solo ist der typische Kerl zum verlieben. Geheimnisvoll und gutaussehend und natürlich ebenfalls in die Hauptfigur verliebt. Mir fehlen bei den Charakteren ein bisschen die kleinen Ecken und Kanten.
Weil es zwölf Charaktere plus die Beobachter gibt, gehen die Mit-Insulaner ein bisschen unter, was ich sehr schade finde. Vor allem Moon und Joker hätten ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verdient.
Allerdings findet mein Namen-Sensor (mein Empfinden für den richtigen Namen), dass sowohl Vera als auch Joy nicht der Name ist, der zu diesem Mädchen gehört. 

Isola ist ein spannendes Buch mit einer interessanten Grundidee und sehr professioneller Umsetzung. Die Charaktere handeln allesamt nachvollziehbar, bleiben aber teilweise etwas eindimensional.
Ich habe das Buch ja zum zweiten Mal gelesen. Und anders als bei anderen Büchern hat es mich hier sehr gestört, dass ich wusste, wie es ausgeht. Dadurch ist ein bisschen Spannung verloren gegangen und mir war an manchen Stellen ziemlich langweilig.
Trotzdem überzeugt Isola mit einem hervorragend bildlichen Schreibstil.

Mein Beitrag für die "Lies ein Buch"-Aktion von Frau Wölkchen  
Wie hat euch Isola gefallen? Wen der zwölf Jugendlichen mochtet ihr am meisten?

Leselurch als Leserin begrüßt
Miss Duncelbunt.

Kommentare:

  1. " Nochmal lese ich Isola nicht." Ohaaahaaa :P

    Ich finde dafür "Whisper" ja nicht hammermäßiggenial, deswegen kann ich dir verzeihen ;)

    Mhm... wie hieß gleich der Typ der jonglieren konnte und so, mir schwirrt irgendwie "Ling" im Kopf rum, aber nee... Den mochte ich nämlich janz jerne. Und Elfe, die ist so schön schräg xD

    Und ich bin sehr vergesslich, zum Beispiel wusste ich am Anfang vom zweiten Mal lesen nicht mehr *SPOILER* wer der Mörder war und dass sich *NOCH GRÖSSERER SPOILER* sich der Zwillingsbruder umgebracht hat.
    Das weiß ich jetzt zwar, aber beim Mörder bin ich mir schon wieder unsicher *doh* Wobei ich eine Ahnung habe *diese nicht äußer, weil sie wahrscheinlich nicht richtig ist* :DD

    Und über die Tage habe ich viel gemacht. Nur eins habe ich 100% nicht getan: geschrieben *schäm*

    Grüße [[[)o

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    1. Ganz genau, schäm dich :P
      Er heißt Lung ;)

      Ich hab ja Joker voll gern :D Und Alpha irgendwie, weil ich bei ihm an "Harte Schale, weicher Kern" glaube xD

      Grüßchen zurück ;)

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