Samstag, 25. Mai 2013

Fußball und Orakel

Ich bin kein Freund von Fußball. Ich bin nicht mal wirklich ein Freund von Sport im Allgemeinen. Trotzdem bin ich immerhin so gut informiert, dass ich weiß, dass heute zwei deutsche Mannschaften im Londoner Wembley-Stadion die Champions League entscheiden werden.
Warum sie das nicht in Deutschland tun können, ist eine andere Sache.

Ich persönlich tippe ja auf Bayern. Fragt bitte nicht wieso, ich habe zu dem Club absolut keine Verbindung außer einer bayernverrückten Freundin.
Und seit Trendsetter-Tentakel Paul gezeigt hat, wie außerordentlich effektiv orakeln sein kann, fühlt sich anscheinend jeder fünfte Zoo bzw. Tierpark dazu berufen, sein persönliches Orakeltier zu haben. Zumindest kommt mir das hier in Sachsen so vor.
Wirklich viel halte ich ja nicht davon. Bei Orakel denke ich mehr an griechische Mythologie und an das Orakel von Delphi, wobei bei Delphi meine Gedanken zu dem Programmier-Programm aus dem Infounterricht schwanken, dessen Benutzung mein Lehrer mir seit Wochen erfolglos beizubringen versucht...

Aber genug davon. Die sächsischen Tierorakel tippen also größtenteils auf Dortmund. Die dazugehörigen (clubneutralen) Menschen vertrauen ihren Orakeln allerdings nicht und halten eher Bayern für die Sieger. 

Wieso lässt man dann überhaupt Orakel "sprechen", frage ich mich. Was haltet ihr von diesen Orakeln? Macht das Sinn oder ist das nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit und Werbung für den jeweiligen Tierpark?

Auf das Ergebnis wartet nicht wirklich gespannt
Miss Duncelbunt.

Tapirjunges Baru tippt auf Dortmund.

Foto: Hendrik Schmitt/dpa
Quelle: http://www.freiepresse.de/

EDIT um 23:02
Als Orakel hat Baru sich ja nicht bewährt. Nun gut, neben dem Fulltimejob eines Zoopromis kann man ja auch höchstens als Orakel-Praktikant arbeiten.

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